Gute Ideen und Talente fördern wir mit Leidenschaft. Im Rahmen unseres Engagements an Hochschulen begleiteten unser CDO Burkhard Müller und sein Team dieses Mal Media & Interaction Design Studierende der Hochschule Osnabrück bei der Entwicklung smarter Lösungen für BOSCH Hausgeräte.

Technische Innovationen leisten einen großen Beitrag zu einer immer nachhaltigeren und gleichzeitig bequemeren Nutzung von Haushaltsgeräten. BOSCH Hausgeräte stellte den Studierenden folgende Aufgabe:

  • ein fiktives Haushaltsgerät so bequem und nachhaltig wie möglich gestalten
  • eine Lösung entwickeln, die die Innovation für viele Menschen zugänglich macht

Gemeinsam mit einem Team von BOSCH Hausgeräte und uns erarbeiteten die Studierenden zwei Konzepte:

Team 1: »Vakuumi« Upgrade dein Gemüsefach

Created by: Celina Dietrich, Laura Thoben, Laura Hill, Sarah Pohlmann

Ihren Fokus legte das Vakuumi Team auf drei Aspekte:

  • no food waste
  • no plastic
  • universal use

Die Idee: Durch das Vakuumi-Gemüsefach werden Kühlschränke smarter. Das Vakuumi-Fach ist in jeden Kühlschrank integrierbar, verbindet sich automatisch mit einem Smartphone und schickt Mitteilungen, wenn Lebensmittel ablaufen.

»Es war eine Herausforderung, den hohen Anforderungen von BOSCH Hausgeräte und MUTABOR gerecht zu werden. Gleichzeitig hat uns das jedoch auch sehr angespornt. Insgesamt eine tolle Chance, um Erfahrungen zu sammeln und auch, um Kontakte zu knüpfen.« Team Vakuumi

Learnings aus der Praxis

Als eine Herausforderung benennt das Team u.a. die Tatsache, dass wegen der Corona Pandemie die Zusammenarbeit mit allen Parteien ausschließlich remote stattfinden konnte. Der Praxistest zeigte den Studierenden, dass Ideen Zeit zum Reifen benötigen und dass ein Perspektivenwechsel hin zur unternehmerischen »Denke« mit Ansprüchen an Vermarktung und Verkauf wichtig für die Entwicklung ist.

Christoph Ortmann, Head of Interface Design für BOSCH bei der B/S/H Gruppe, blickt positiv auf die Zusammenarbeit mit Studierenden zurück und lobt vor allem die professionelle Vorbereitung der Teams und das hohe, qualitative Niveau ihrer Arbeiten. Er schätzt die Inspiration und frische Ideen, die Studierende mitbringen, sieht aber auch Vorteile für den Nachwuchs:

»Ich denke es ist für die Student:Innen besonders wertvoll, Feedback zu erhalten. Das Potential der Idee, Qualität der fachlichen Ausarbeitung und Art und Weise der Präsentationstechnik spielen dabei eine wesentliche Rolle. Das Feedback, was wir ihnen geben, basiert zum einen auf eine tiefe fachliche Erfahrung, zum anderen misst es sich mit der Erwartungshaltung, die in globalen Unternehmen wie der BSH herrscht.«

»Ich denke es ist für die Student:Innen besonders wertvoll, Feedback zu erhalten. Das Potential der Idee, Qualität der fachlichen Ausarbeitung und Art und Weise der Präsentationstechnik spielen dabei eine wesentliche Rolle. Das Feedback, was wir ihnen geben, basiert zum einen auf eine tiefe fachliche Erfahrung, zum anderen misst es sich mit der Erwartungshaltung, die in globalen Unternehmen wie der BSH herrscht.«

Team 2: »Nomster« Sharing von Lebensmitteln für private Haushalte

Created by: Billie Ritter, Lars Dorenbusch, Anna Fißmann

Die meisten Lebensmittelabfälle entstehen in privaten Haushalten. Gibt es Maßnahmen, die wirklich funktionieren und Nachhaltigkeit im Haushalt optimieren? Ist es möglich Lebensmittelverschwendung zu vermeiden?

Team »Nomster« hat eine Lösung gefunden und eine Plattform für Foodsharing entwickelt. Die App ist kostenlos und hat viele Funktionen. App User können schnell und einfach die Lebensmittel fotografieren, bei Nomster hochladen und erst die Info und dann die Lebensmittel mit anderen sharen. Außerdem kann man in der App Kategorien anpassen, verschiedene Rezepte hinzufügen und teilen.

»Wir sind der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt und auch von großen Firmen mehr in den Fokus nach außen gesetzt werden sollte. Es war eine super Erfahrung mit BOSCH Hausgeräte und Mutabor zusammen zu arbeiten, wir haben viel Input erhalten für unser Projekt, aber auch für kommende Projekte können wir einiges mitnehmen. « Team Nomster

Henrik Arndt, Professor für Interaktive Medien an der HS Osnabrück, begleitete die Zusammenarbeit:

»Praktische Projekte unterstütze ich sehr gerne, weil Studierende dabei auf einen Schlag eine Reihe ganz unterschiedlicher Kompetenzen parallel erwerben, sie miteinander verknüpfen und direkt anwenden. Bei Projekten in Kooperation mit Unternehmen erhalten sie zudem noch aktuelle themenspezifische Insights und den einen oder anderen nützlichen Tipp aus dem Berufsalltag.«