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Hamburg
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Heinrich Paravicini
Executive Partner, President ADC Germany

1.
Warum schafft ihr für euch den Begriff Agentur ab und nennt euch ab jetzt »House for Design & Transformation«?

Zunächst haben wir bei MUTABOR eine besondere Haltung. Wir sind Entwickler, keine Abwickler oder Vermittler – keine Agenten. Wir schaffen neue Lösungen.

Hier sind Designer seit jeher angesiedelt. Für uns geht Design weit darüber hinaus, etwas »hübsch zu machen«. Es ist eine Geisteshaltung und ein ganzheitlicher Prozess. Man könnte sagen, Design ist heute die ideale Beratungskompetenz.

Viele »Agenturen« werden qua Agentur-Begriff nur in einer Dienstleister-Rolle gesehen und sind damit auch jahrelang gut gefahren. Moderne Kunden verlangen mehr. Sie wollen Partner auf Augenhöhe, die ihnen bei ihrer Transformation helfen. Das sind wir und so wollen wir auch gesehen werden. Darum ist der Begriff Agentur für uns nicht mehr passend.

2.
Und warum habt ihr dann nicht einfach den Begriff Design-Consulting gewählt? Wieso »house«?

Da müssen wir in unsere Historie zurück­schauen.1993, vor mehr als 25 Jahren, entstand der Gedanke zu MUTABOR. Was zunächst als Kunsthochschulmagazin gegründet wurde und später eine der prägendsten Designagenturen Deutschlands werden sollte, entstand aus einer Überzeugung heraus: Veränderung, die etwas bewegt, entsteht im Team. An der Muthesius-Hochschule in Kiel wurde damals nach den Prinzipen der Werk­kunstschule und des Bauhauses gelehrt. Neben der theoretischen Arbeit stand die Werkstatt, also das Machen, im Zentrum der Ausbildung. Auf dem Campus erlebten wir dadurch den offenen Austausch zwischen verschiedenen Fachrichtungen – offene Türen, halbfertige Bildhauer-Arbeiten und Claymodelle des Auto­designs auf dem Flur, Architekten und Designer im Streitgespräch im Park. Fotoausstellungen entstanden zwischen Graffitti-Übungen auf dem Gelände. Wir waren der Überzeugung, dass aus diesem Spirit mehr werden muss als ein Neben­einander: das produktive Miteinander. Wir gründeten das Magazin MUTABOR, um eine erste Plattform für dieses Miteinander zu schaffen. Aus diesem Magazin entstand später eine Agentur, die unter ihrem Dach die verschiedensten gestalterische Fach­richtungen vereint. Und schon sehr früh beim Magazinmachen merkten wir, dass eben diese Zusammenarbeit von unter­schiedlichsten Charakteren auf kleinem Raum das Neue hervorbringt. Wer out of the Box denken will, muss mit anderen in der Box sitzen. Heute haben wir diesem Gedanken des produktiven Miteinanders eine Heimat gegeben: unser Haus. Unter einem Dach, immer das Team im Blick und den Willen zur besten Designlösung im Herzen. Unsere Werk­statt, unsere Out-of-the-Box-Box, unsere digitale Verände­rungs-Maschine. Zusammengefasst: House for Design & Transformation.

3.
Transformation ist ja gerade ein Modewort in der Marketingbranche. Wieso nehmt ihr das auch jetzt auf?

»I’m going to change« – die lateinische Übersetzung von MUTABOR – steht ja nun seit Gründung per se für Transformation. Dies ist der Leitgedanke jedes einzelnen Mutaborianers und des ganzen Teams.

Wir wissen: Man ist nie fertig – weder als Agenturgebilde, noch als Designer, Architekt, Manager oder Stratege – auch nicht als Mensch. Alles ist immer beta, neue Technologien werden uns beeinflussen, neue gesellschaftliche Strömungen ebenso. Wir werden alle ständig aufs Neue inspiriert. Wir bei MUTABOR glauben, dass wir nur als Team diese immerwährende Herausforderung gestalten können und werden. Es ist doch großartig, wenn das, was wir seit über 20 Jahren predigen, jetzt die Realität für so viele unserer Kunden ist.

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MUTABOR (lat): I’m going to change