Mechanical systems humanized.

Entwicklung interaktiver BMW Robotik-Exponate für die IAA 2011

Aufgabe

Für den BMW-Messe­auftritt auf der IAA 2011 sollte eine neue Ge­neration von Erlebnis­exponaten ent­wickelt werden, die die „Freude am Ent­decken“ er­mög­lichen.

Idee

Roboter fas­zinieren Men­schen seit jeher auf­grund ihrer Ver­bindung tech­noider und mensch­licher Eigen­schaften – die beste Voraus­setzung dafür, sie als inno­vatives Messe-Tool einzu­setzen und so ein einzig­artiges Inter­aktions­erlebnis zu erreichen.

Prozess

Im Zen­trum der Ent­wicklung stand dabei die „Ver­mensch­lichung“ der Ex­ponate: Jedem Roboter wurde ein eigener Charakter ver­liehen, der sich in seinen Ver­haltens- und Bewegungs­mustern ausdrückt. Parallel wurden diese Charakter­züge in Kon­text zu technischen Features oder Aus­stattungs­details verschiedener BMW Modelle gestellt. Um die Roboter möglichst lebendig wirken zu lassen, wurden zusammen mit den Um­setzungs­partnern und mit BMW Be­wegungs­biblio­theken erstellt, die Schritt für Schritt aus der Ma­schine ein lebendiges Gegen­über machten.

Lösung

Ein drei­dimen­sionales Erlebnis
Die Kom­bination aus digi­talen Medien und Robotern ent­wickelte ihren beson­deren Charme. Trotz Sicher­heits­anfor­derungen und extrem hoher tech­nischer Kom­plexität ist es der Gestaltung ge­lungen, den Korpus in der An­mutung leicht, transparent und von allen Seiten ein­sehbar zu halten. Die mit einer klaren Front­seite versehenen Bühnen unter­lagen keiner­lei gestalt­erischen Restrik­tionen.

Skulp­turaler Ansatz
Die Expo­nate BMW Individual und BMW M folgten einem skulp­turalen An­satz. Während bei BMW Individual die Robotik im Hinter­grund operierte, stand bei BMW M der Roboter buch­stäblich im Zen­trum der Ins­zenierung.

Plug & Play
Die modul­are, wieder­verwend­bare Aus­führung wurde für den welt­weiten, mehr­fachen Plug-and-Play-Einsatz auf Messen und Veran­staltungen kon­zipiert. Sie veran­schaulicht kom­plexe Themen erlebnis­orientiert auf sym­pathische, einfache und inter­aktive Weise mit hohem Wieder­erkennungs­potenzial. Für zukünftig zu vermittelnde Themen wird lediglich die Be­spielung im Inneren der Bühne aus­getauscht. Der äußere Korpus und die Knick­arme der Roboter werden auf­gearbeitet und wieder­ver­wendet.

Inter­faces
Die Kom­bination von bau­lichen Elemen­ten mit Touch­screens schaffte ein ein­maliges Erlebnis für den Nutzer. Um größt­mögliche Wieder­erkennung zu er­zeugen, wurden Grafik­elemente und Bedien­konzepte für alle Ex­ponate ein­heitlich ge­staltet. So sorgten ein über­greifen­des Layout-Raster sowie gleiche Bedien­routinen trotz der in­divi­duellen Ge­staltung für ein ein­heitliches Erschein­ungs­bild mit hohem Wieder­erkennungs­wert.

Ergebnis

Es wurde ein High­light für die IAA 2011. Durch die Inter­aktion mit den Expo­naten konnten die Be­sucher nicht nur staunen, sondern die Inno­vations­kraft von BMW aktiv erleben. Des Weiteren ent­wickelte MUTABOR ein Kon­zept, das die Fea­tures und Themen der Erlebnis-Exponate als App in den Be­reich der mobilen An­wendungen über­trägt.

Beteiligte Partner

  • gate 11 audiovisuelle kommunikation GmbH, diephotodesigner.de schluchtmann ek, MESO Digital Interiors GmbH, yellow design gmbh,
  • Schusterjungen und Hurenkinder GmbH, Christian Pressler, Michael Papst, Sebastian Oschatz, Ulf Plihal, Andreas Eric Meyer